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AIDA Cruises wirbt mit spektakulaeren Szenen zweier Racing-Drohnen auf der AIDAprima.

Posted on 27 Juni 2016 by Peter Sylent

Uns erreicht heute eine Pressemitteilung der besonderen Art.

Hamburg, Hafen.Auslauf der AIDAprima um 20 Uhr.

© Fotos: AIDA Cruises  / SylentPress PressAgency .

Dort wird vom neuen Flagschiff von AIDA Cruises, der AIDAprima berichtet, die Schauplatz von spektakulaeren Szenen zweier Racing-Drohnen vom Typ Vortex 250 Pro mit einer Hoechstgeschwindigkeit von 120 km/h wurde.

Sie zeigen das neue Schiff aus einzigartigen, teilweise extremen Perspektiven. So fliegen sie im Speed-Tempo ueber das Lanaideck, das Patiodeck und durch den Beach Club. Weitere rasante Szenen spielen sich im Theatrium, in den Restaurants und im Organic Spa ab. Auch vor der Doppel-Wasserrutsche Racer machen die Drohnen keinen Halt. Waehrend des Fluges werden dann mal eben die dort stehenden Baeume mit ihren Props abrasiert, bzw. beschaedigt, egal. Da kann man nur hoffen, dass dort nicht mehr Schaden entstanden ist.

© Foto: AIDA Cruises

Das zweiminuetige Video wurde im April 2016 waehrend der Ueberfahrt von AIDAprima nach Hamburg gedreht. Geflogen wurden die Drohnen mit Hilfe von VR-Brillen von zwei Profi-Piloten.

Das Video ist ab heute auf den Social-Media-Kanaelen und auf www.aida.de zu sehen.

 

 

Das SkyTeam von aerialpics.de haelt diese Art der Werbung fuer bedenklich. Als Mitglied des Bundesverband Copter Piloten e.V. und den anstehenden Reaktionen vom Gesetzgeber, macht es die professionelle Arbeit mit Coptern nicht einfacher.

Nachdem Dilettanten dafuer Sorge getragen haben, das Drohnen ueber dem Schloss Ahrensburg untersagt wurden, laufen wir doch Gefahr, in Zukunft weitere Einschraenkungen hinnehmen zu muessen.

Wenn Familie Mustermann reiselustig auf Kreuzfahrt geht, und Sohn Mustermann nimmt seine Drohne mit an Bord, ist das Chaos vorprogrammiert. Denn in dem Video, welches nun auch ueberall in den sozialen Netzwerken zu sehen, wird Sohn Mustermann garantiert auf die Idee kommen, auf seiner Kreuzfahrt auch so ein Teil im Gepaeck zu haben. Und dabei ist es doch voellig egal, in welcher Groesse, da reicht schon das Taschenmodell aus, um Unruhe an Bord zu stiften, zumal die kleinsten Flugobjekte auch filmen koennen. Ganz abgesehen von den etwaigen Persoenlichkeitsrechtsverletzungen.

Wir finden, keine so gute Idee.

In einem Interview mit den Drohnenpiloten auf der AIDA Website kann man dann auch noch erfahren, dass sie im Sonnenaufgang auf die AIDAprima zugeflogen sind. Kann man nur hoffen, dass sie nicht ausschliesslich mit VR- Brillen geflogen sind, da die Luftfahrtbehoerden andere Vorgaben machen.

 

 

 
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